Projekt ET

Projekt ET

Genre:
Hip-Hop

Spieltag:
Freitag, 17. Juni 2022
20:50 – 21:20 Uhr, Startrampe

Erdbeertörtli, ein Wort, das vor allem in unserem breiten Ostschweizer Dialektphänomenal klingt. ÄODBEOTÖOTLI (ɛɒpe:ɒtəɒtli).
Projekt ET kommen vom Planet Erdbeertörtli. Oder gleich mit dem gesamten ET-Planeten. Ihr Debüt-Album entpuppt sich als eine abwechslungsreiche, gesellschaftskritische und dennoch witzige Reise durch das Universum der beiden. Lange als Ostschweizer-Geheimtipp gehandelt, haben sie sich dort von Bühne zu Bühne (Gare de Lion, Grabenhalle, Albani, Orient, uvw.) gepogt und sich stabiler Live-Act entwickelt. Zwischen Moshpit, HipHop-Hände und «tanzen-wie-wenn-keiner zusieht» deckt das Trio um Epik, Takle und DJ Tr11sh ziemlich alles ab, was für einen gelungenen Abend nötig ist.

Epik und Takle kennen sich praktisch schon immer. Früher sind sie gemeinsam mit der Pfadi durch den Wald, später dann die ganze Nacht zusammen um die Häuser gezogen. An der legendären St. Galler Freestylebar im Flon verdienten sie sich ihre ersten Sporen ab.

2017 begannen sie gemeinsam an Tracks zu arbeiten. Seit 2018 sind sie nun als Projekt ET unterwegs. Das damals geplante Mixtape «Chueche für alli» wurde nie releast, aber die entstanden Songs brachten die Beiden durch die gesamte Ostschweiz. Mit ihren Mixtapes «Jetzt» (Epik-Solo (2017 – nur auf CD erschienen), Sunne (Takle-Solo 2018) und «Kauderwelt» (2019) konnten sich die beiden Wiler auch auf einem (digitalen) Tonträger Gehör verschaffen. Die wortwitzigen Texte, gemischt mit gesellschaftskritischen Themen, fanden schnell Anklang und so können sie, dank einer hohen konzertdichte vor der Pandemie, bereits von einer grossen Liveerfahrung profitieren. Grabenhalle, Gare de Lion oder Albani waren Stationen der energiegeladenen Tour.

Epik machte sich zusätzlich in der Schweizer Freestyle-Szene einen Namen und reiste weit über die Grenzen der Ostschweiz hinaus um sich an diversen Battles mit anderen Rapper*innen zu messen. Der bisherige Höhepunkt für ihn war wohl die Teilnahme an der inoffiziellen Schweizermeisterschaft «Ultimate MC Battle», im Dachstock, Bern.

Mitten in der Pandemie veröffentlichten sie die EP «Nur so am Strand», welche für manche die Antwort auf die Frage «was nach der Krise kommt?» war. Die Veröffentlichung dieser EP war für die Beiden auch sogleich der Startschuss für ihr, bisher grösstes, Projekt. Ihr Album «Planet Erdbeertörtli» steht nach rund 1.5 Jahren Arbeit endlich in den Startlöchern.

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